Infos zur Corona-Krise

Infos zur Corona-Krise
by Julian Scholz

Nachfolgend finden Sie wichtige Links zur aktuellen Corona-Krise.

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Gastro-Apps // Wann dürfen die Außenbereiche öffnen?

Mit der Öffnung der Außengastronomie blicken wir zuversichtlich nach Vorne!

Grundsätzlich sind Öffnungen möglich, wenn der Sieben-Tages-Inzidenzwert in Städten/Landkreisen fünf Tage nacheinander unterhalb von 100 liegt. Öffnungszeitpunkt ist dann der übernächste Tag nach dieser Frist. Sollte der Inzidenzwert die 100 an drei nacheinander folgenden Tagen wieder überschreiten, gelten ab dem übernächsten Tag wieder Regelungen der Bundesnotbremse. Die Öffnungsentscheidung gibt die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekannt.

Um herauszufinden, welche Regeln in Ihrem Landkreis gelten, möchten wir die App „Darf ich das?“ empfehlen!

Mit dieser App können Sie in Ihrem Landkreis schnell feststellen, welche Regeln aktuell gelten. Von Gastronomie über Ausgangssperre bis InzidenzHistorie ist alles dabei. Um den Überblick zu behalten, können Sie Ihre persönlichen Favoriten hervorheben.

Noch steht nicht fest, wann Restaurants wieder öffnen dürfen. Sicher ist, dass Gäste auch in Zukunft wieder ihre Kontaktdaten hinterlassen müssen, damit Infektionsketten nachvollziehbar bleiben.

Um die Zettelwirtschaft zu beenden, möchten wir Ihnen auf diesem Wege ein paar Hilfreiche Werkzeuge an die Hand geben.

Was alle nachfolgenden Apps gemeinsam haben:

  • Veranstalter oder Gastgeber generieren mit der App einen QR-Code, den
  • Besucher scannen und checken ein.
  • Wird später ein Gast positiv getestet und gibt dies in der Corona-Warn-App des Bundes an, wird das in der Risikoberechnung aller anderen registrierten Besucherinnen und Besucher einberechnet.
  • Wenn ein bestimmter Schwellenwert überschritten wird, erhalten sie eine Warnung.

Luca-App (Quelle: Dehoga Bayern)

Die Luca App dient der digitalen Erfassung und Nachverfolgung von Kontaktdaten. Nutzer registrieren sich mit persönlichen Daten wie Name, Adresse und Telefonnummer. Die App verschlüsselt die persönlichen Daten und erstellt temporäre QR-Codes. Bei jedem Besuch eines gastgewerblichen Betriebs wird vor Ort entweder der QR-Code des Gastes gescannt oder dieser muss einen QR-Code des Betriebes scannen. Beim Verlassen des Betriebes wird man automatisch ausgecheckt, wenn man einen vordefinierten Radius verlässt. Im Falle einer Infektion kann das Gesundheitsamt alle anwesenden Personen zurückverfolgen und benachrichtigen, welche die App nutzen.

Die Luca-App ist im Gegensatz zur Corona Warn App also explizit für die Kontaktverfolgung gedacht.

Was kann die Luca-App nicht?

  • Validierung des Test- und Impfstatus des Gastes
  • Click & Meet-Funktion
  • Zuordenbarkeit der Gäste bis auf Sitzplatzebene
  • Individualisierbarkeit z. B. mit Betriebslogo oder Speisekarten

 Corona Warn App

Alle Daten und Übermittlungen in der Corona Warn-App sind pseudonym und können einzelnen Personen nicht zugeordnet werden. Das ist aus Sicht von Datenschützern der zu bevorzugende Ansatz, ermöglicht aber nicht eine automatische Übermittlung etwa von Namen und Telefonnummer zur Kontaktnachverfolgung von möglicherweise Infizierten an die Gesundheitsämter.

Genau das aber fordern die Bundesländern von Veranstaltern und Gastronomen. Diese müssten daher parallel weiter Kontaktlisten pflegen – ob per App oder auf Papier. Der Einsatz der Check-in-Funktion der Corona-Warn-App ist daher eher für den privaten Bereich vorgesehen, schreibt etwa Spiegel Online.

 Alternativen zur Luca-App

Derzeit gibt es auf dem Markt ca. 50 verschiedene Anbieter (Übersicht), darunter z. B. die „Darf ich rein“ App, welche die Kontaktnachverfolgung ermöglichen.

Wenn die Restaurants wieder geöffnet werden, ist ein Besuch aller Voraussicht nach zunächst nur mit negativem Schnelltest oder Impfnachweis möglich.

Das kann aber nur reibungslos funktionieren, wenn

  • Schnelltestergebnisse und Impfstatus mit verifizierten Kontaktdaten via verschlüsselten QR-Code digital vorhanden und abrufbar sind
  • Daten von negativ getesteten oder geimpften Gästen im Rahmen der vorgeschriebenen Gästeregistrierung digital in die Kontaktdatenerfassung übernommen werden können
  • offene Schnittstellen zu den Gesundheitsämtern bestehen

In einem Schaubild hat die vbw in einem Modellprojet veranschaulicht, wie der Check In z. B. mit der „Darf ich rein“ App funktioniert.

Sie sollten sich in jedem Fall frühzeitig damit auseinandersetzen, auf welche App Sie künftig setzen.

FAQ Corona-Krise// Positivliste (Stand 29.04.2021)

Die „Positivliste“ der Geschäfte, die unabhängig von der Inzidenz öffnen dürfen, wurde aktualisiert (Stand 29.04.2021).

Über den nachfolgenden Button finden Sie die neue Liste des bayerischen Gesundheitsministeriums, sowie Antworten auf die meistgestellten Fragen.
Hier wird auch aufgeklärt, wie mit „Mischbetrieben“ im Einzelhandel umgegangen wird.

Inzidenz abhängig ist geregelt: Wenn in Bayern innerhalb von 7 Tagen und an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Inzidenzwert (im Landkreis / kreisfreie Stadt) wie folgt liegt, gilt:

• bis 50: Shopping mit Abstand, Mund- und Nasenschutz
• bis 100: Termin-Shopping „Click & Meet“ ohne Test
• bis 150: „Click & Meet“ mit negativem Testergebnis
• über 150: „Click & Collect“

FAQ

Dezemberhilfe kann ab sofort beantragt werden. (23.12.2020)

Wurde Ihr Unternehmen, Betrieb, Verein, etc. aufgrund der Pandemie geschlossen, können Sie ab sofort die Wirtschaftshilfe des Bundes beantragen.

NEU: Die Abschlagszahlung wurde auf max. 50.000 € erhöht.

Hier gelangen Sie zur Website für den Förderantrag:

Informationen zum Lockdown ab 16.12.2020

In der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 13. Dezember 2020 wurden neue Beschlüsse verabschiedet. Das wichtigste für Einzelhandel und Gastronomie haben wir für Sie zusammengefasst:

  • Der Einzelhandel muss vom 16.12.2020 – 10.01.2021 schließen.
  • Unter anderem diese Einzelhändler sind von der Schließung ausgeschlossen: Lebensmittel,  Tankstellen, Poststellen (Post, Hermes, UPS, DHL, etc..), Zeitungsverkauf.
  • Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause bleibt weiterhin möglich. Der Verzehr vor Ort bleibt untersagt.
  • Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis 10. Januar untersagt.
  • Aufgrund der Schließungen wurde die „verbesserte Überbrückungshilfe III“ verabschiedet, welche Zuschüsse für Fixkosten regelt und die bisher bekannte „Überbrückungshilfe III“ verbessert.
  • Website des Bundesministeriums zum Thema Überbrückungshilfe: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/

Weitere Details zum Beschluss und der Überbrückungshilfe finden Sie hier:

Diese Regeln gelten ab 16.12.2020 im Einzelhandel

  1. Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein
    Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.
  2. Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im
    Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m2 für die ersten 800 m2
    der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m2 für den 800 m2 übersteigenden Teil der
    Verkaufsfläche.
  3. Für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht in den
    Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den
    Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen; soweit in Kassen- und Thekenbereichen
    von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger
    Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  4. Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und
    auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Für Einkaufszentren gilt

  1. Hinsichtlich der einzelnen Ladengeschäfte gelten die Sätze 1 bis 4.
  2. Hinsichtlich der Einkaufszentren gilt Satz 4 mit der Maßgabe, dass sich die zugelassene
    Kundenhöchstzahl nach der für Kunden zugänglichen Gesamtfläche des Einkaufszentrums bemisst
    und das Schutz- und Hygienekonzept die gesamten Kundenströme des Einkaufszentrums
    berücksichtigen muss.

Weitere Regelungen über die Öffnung der Geschäfte

Aktuelle Informationen zum Thema Soforthilfen und Kredite

Informationen und Formulare zum Thema Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Der Bundestag hat am Mittwoch, 25. März 2020, ein umfangreiches Maßnahmenpaket
zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit der
Corona-Krise verabschiedet.

Eine dieser Maßnahmen ist die Möglichkeit der Stundung von Sozialversicherungsbei-
trägen. Der Stundungsantrag muss an jede Krankenkasse Ihrer Mitarbeiter gesondert
gestellt werden. Nachfolgend finden Sie Fragen und Antworten rund um das Thema, sowie einen Formulierungsvorschlag für die Beantragung der Aussetzung der Sozialversicherungsbeiträge.

So schützen Sie Ihre Mitarbeiter und sich selbst

Wir haben Kontakt zu mehreren regionalen Anbietern aufgenommen, welche individuelle Schutzlösungen anbieten. Hier finden Sie Lösungen zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen, Bodenmarkierungen, Hygienehinweise, uvm.

Hilfsmittel für Gastronomen

  • Weche Hilfen bietet der Staat?
  • Welche Initiativen gibt es?
  • Wie können das Internet und die sozialen Medien helfen?

Liebe Kundinnen und Kunden,
kommen Sie gut durch diese Krise und bleiben Sie gesund.

Ihr Ostermeier-Team